Krisenintervention
HOTLINE/KRISENINTERVENTION
Krisenhandy für Schulen1 Montag bis Freitag Rettung: 144 |
SCHULINTERNES KOORDINATIONSTEAM DER HAK DEUTSCHLANDSBERG
Direktorin Mag. Elke Herler | Koordinatorin |
OStR Mag. Waltraud Rathausky | Koordinator-Stellvertreterin |
Julia Hierl BEd | Ersthelferin |
Mag. Anja Asel, Mag. Tobias Ulrich | Psychologische Ersthelfer |
Gert Kleindienst | Technischer Ersthelfer |
OStR Mag. Juliana Wendler | Evakuierungs-Beauftragte |
BASISREGELN
- Ruhe bewahren
- Überblick gewinnen
- Betroffene ansprechen / sagen, dass etwas geschieht / Körperkontakt / zuhören / nicht zum Sprechen drängen
- Betroffene vom Ort des Geschehens wegbringen
- Zuschauer wegbringen
AKTIVITÄTEN
- Notfallmaßnahmen einleiten – nach Bedarf Rettung, Polizei, Feuerwehr alarmieren
- Internes Krisenteam aktivieren
- Landesschulrat informieren
- Schulpsychologischen Notdienst informieren
- Krisenteam des Landes Steiermark informieren
Sinn und Zweck eines Krisenplans
Schicksalhafte Ereignisse, Notfallsituationen und schwere Krisen stellen Menschen plötzlich vor besondere Anforderungen und Belastungen. Es lässt sich nicht vorhersagen, wann, wo und in welchem Umfang sie eintreten. Durch die Konfrontation mit einem solchen traumatisierenden Geschehen entsteht eine starke Verunsicherung, wenn bewährte Handlungsmuster und Lösungsstrategien fehlen. Dadurch kann es zu unpassenden und unbedachten Reaktionen kommen, die wiederum negative Folgen sowohl für die Betroffenen als auch für die Verantwortlichen haben.
Ein Krisenplan kann zur Orientierung dienen, damit beim Eintreten eines (Schadens)-Ereignisses durch besonnenes und angemessenes Handeln
- ein Schutz gefährdeter Personen gewährleistet ist
- Folgeschäden auf ein Minimum reduziert werden
- spätere Vorwürfe vermeidbar sind.
Krisenmanagement
Ein gezieltes, situationsangepasstes schulisches Krisenmanagement auf der Grundlage eines schulspezifischen Krisenplans ist besonders auch für Schulen notwendig und hilfreich, wenn sie mit schwer wiegenden plötzlichen Ereignissen wie schweren Unfällen oder Todesfällen, Suizid, Suizidankündigungen oder Suizidgefährdungen, schweren Gewaltdelikten u.a. konfrontiert werden, bei denen ihre Schüler/innen, Lehrpersonen usw. direkt oder indirekt betroffen sind. Es kann dadurch ein rasches, strukturiertes und koordiniertes Vorgehen bei der Krisenbewältigung, bei der Aufarbeitung traumatisierender Ereignisse und bei der Planung längerfristiger Maßnahmen erreicht werden.
Verantwortlichkeit
Verantwortlich für das unmittelbare schulische Krisenmanagement und die Koordination der Maßnahmen ist primär der Schuldirektor/die Schuldirektorin – unterstützt durch die Schulbehörde (speziell durch den/die zuständige/n LSI bzw. BSI) und je nach Bedarf durch die schulnahen Helfer (Schulpsychologen/innen, Schularzt/ärztinnen, Beratungslehrer/innen u.a.) und durch außerschulische ExpertInnen.